Am heutigen Misereorsonntag feierten wir den Gottesdienst gemeinsam mit Schwester Hatune Dogan und Pater Gabriel.

Nach der Messe traf sich die Gemeinde im Pfarrsaal zu einem Vortrag von Schwester Hatune, die über die Arbeit ihrer Stiftung „Helfende Hände für die Armen“ berichtete. Unter dem Motto „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus Kapitel 25, Vers. 40) tritt sie für die Armen und Verfolgten auf der ganzen Welt ein. Den Zweck der Stiftung beschreibt sie auf ihrer Webseite wie folgt:

„Das Ziel der Organisation ist es, den Heimatlosen, Kranken, den von Naturkatastrophen Heimgesuchten und den verfolgten Flüchtlingen zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen. Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt in der Förderung der Frauen, die in vielen Ländern verfolgt, unterdrückt und völlig rechtlos dastehen.
Eine weitere Aktivität der Stiftung ist die aktive Hilfe für die Flüchtlinge des Irak-Krieges. Diese stehen nach der Flucht praktisch vor dem Nichts und bedürfen unseres Beistandes in finanzieller und menschlicher Hinsicht.
Eine christliche Aufgabe ist es, mit den Menschen zu teilen, für sie zu sorgen, sie zu lehren und zu fördern und die Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zu lieben.“

In einem eindringlichen Vortrag beschrieb sie die Not und das Elend der Flüchtlinge und die Grausamkeiten, denen sie durch die Verfolgung der IS ausgesetzt sind. Eines ihrer zentralen Anliegen ist der Schutz der Jesiden in ihrer Heimat oder ihre Aufnahme in sicheren Ländern wie Deutschland oder Australien.

Informationen zu ihrem Wirken und Spendeninformationen finden Sie auf der Webseite Ihrer Stiftung oder in vielen Medienberichten z.B. im Spiegel.

Gottesdienst zum Misereorsonntag und Vortrag von Schwester Hatune