Die Gemeinde St. Joseph

historische ansicht st-joseph

Eine neue Gemeinde entsteht
Im Jahr 1900 war die Kirche St. Nepomuk am Rossmarkt die einzige katholische Kirche in Chemnitz. Als sie 1828 geweiht wurde, zählte Chemnitz noch weniger als 20.000 Einwohner. Durch den industriellen Aufschwung hatte sich die Einwohnerzahl der Stadt sehr bald vervielfacht und auch die katholische Gemeinde war inzwischen auf mehr als 10.000 Mitglieder gewachsen. Das Gotteshaus konnte den Ansturm kaum noch bewältigen und so machte sich ein Neubau dringend erforderlich.

Deshalb gründete Pfarrer Müller von St. Nepomuk ein Kirchenbaukomitee, das sich mit dem Kirchenneubau befassen sollte. Aus diesem ging später der Kirchenbauverein hervor. Fleißig wurden Spenden für die neue katholische Kirche gesammelt. Schließlich konnte ein Grundstück vom Ziegeleibesitzer Moritz Wechsler auf dem Sonnenberg für 46.080 Mark gekauft werden. Der Anteil der von der Gemeinde selbst gesammelten Spenden betrug dabei 28.000 Mark.

Der Standort war mit Bedacht gewählt, war doch der Sonnenberg das am dichtesten besiedelte Stadtviertel zu dieser Zeit. Außerdem sollten von hier aus auch die Katholiken der umliegenden Ortschaften Bockendorf, Frankenberg, Hainichen, Langenstriegis, Niederlichtenau, Auerswalde, Papendorf und Sachsenburg betreut werden.

Besuchen können Sie unsere Kirche immer zu den Gottesdiensten oder Veranstaltungen.
Besichtigen können Sie unsere Kirche immer mittwochs von10:00 Uhr – 12:00 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr.

Außenansicht Pfarrkirche St. Joseph
Außenansicht Pfarrkirche St. Joseph

Altarraum Pfarrkirche St.Joseph
Altarraum Pfarrkirche St.Joseph

Fenster Pfarrkirche St.Joseph Morus
Fenster Pfarrkirche Thomas Morus

Ludwig Kirsch St.Joseph
Ludwig Kirsch St.Joseph